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Karl Perfler

Herz Jesu Festlichkeiten in der Tschenglsburg/Tschengls – 1 Jahr Kulturgasthaus Tschenglsburg

Programm

Freitag, den 15. Juni 2012

20.00 Uhr in der Tschenglsburg

„Offenes Singen von Heimatliedern“

Alle, Sänger, Musiker sind herzlichst eingeladen. Bitte nehmt Eure Instrumente mit.

Samstag, den 16. Juni 2012

Von Karl Perfler geführte Wanderung durch unsere Heimat

Treffpunkt und Start: 19.00 Uhr in der Tschenglsburg

Unterwegs: 20.00 Uhr – Konzert in der St. Ottilia Kirche bei den alten Feldern.

Insgesamt reine Gehzeit: 2,5 Stunden

Sonntag, den 17. Juni 2012

08.30 Uhr: Feierlicher Gottesdienst in der Pfarrkirche

19.00 Uhr: Beginn Festprogramm bei der Tschenglsburg

19.45 Uhr. Festkonzert der Musikkapelle Tschengls bei der Tschenglsburg

Musikkapelle beim Festkonzert

Die Schützenkompanie Tschengls und das Team von der Tschengslburg

laden Euch alle recht herzlich ein

Nachfolge in Familienbetrieben EURAC-Vortrag in der Tschenglsburg

In Südtirol sind die meisten Unternehmen Familienbetriebe. Familienunternehmen haben eine langfristige Ausrichtung und dies setzt Nachhaltigkeit voraus. So lautete eine der zentralen Botschaften des Informationsabends, der am 10. Mai 2012 in der Laaser Tschenglsburg stattfand. Eingeladen hatten die SWR-Bezirksvorsitzende Rita Egger und Maria Wallnöfer, Vorsitzende der Frauen im Handwerk des Bezirks Vinschgau. Der Hintergrund: gemeinsam mit der Europäischen Akademie Bozen (EURAC) machen sich Wirtschaft und Gemeinden in allen Bezirken Südtirols auf den Weg, Arbeitsplatze vor Ort langfristig zu sichern und neue Angebote zu schaffen. Das Projekt heißt „Job creation“, ist ESF-finanziert und wird von der Landesabteilung Arbeit mitgetragen.

Scheitern Nachfolgeprozesse, sind auch Arbeitsplätze gefährdet. Studien zeigen, dass dies häufig der Fall ist. Sieben von zehn scheitern schon in der ersten Generation. Die Gründe reichen von Vater-Sohn-Konflikten bis zum „Nicht-Loslassen-Können“. „Vom Alleinherrscher über die Geschwistergesellschaft zum Vetternkonsortium“, brachte Johannes Mann vom EURAC-Institut für Public Management das Dilemma des Familienunternehmens auf den Punkt. Vererben, verschenken, stiften oder umgründen, ist die Frage und verweist auf mögliche Formen der Nachfolgeregelung. Entscheidend für die Übernahmebereitschaft seien unternehmerisches Denken und zudem wichtig rechtzeitig zu kommunizieren, die Übergabe gut vorzubereiten und die ganze Kraft nicht nur auf den Übergabezeitpunkt zu legen.

Josef Bernhart, stellvertretender Leiter an der EURAC und selbst Vinschger, stellte abschließend jene Projekte für Südtirols Wirtschaft vor, die das EURAC-Institut für Public Management derzeit begleitet. Darunter sind eine „Lange Nacht der Betriebe“ im Südtiroler Unterland, ein Job-Vermittlungsnetzwerk im Eisack- und Wipptal sowie die Aktivierung erfolgreicher Führungskräfte („Aktivsenioren“), um Jungunternehmern in der Existenzgründung und bei Fragen der Unternehmensführung beizustehen.

Text: Dr. Josef Bernhart

Foto: Teilnehmerinnen des LVH-Vinschgau beim Informationsabend auf der Tschenglsburg

Liebevoller, respektvoller Umgang – Kerngruppe

Kerngruppe für einen gemeinsamen Weg

Vor wenigen Tagen trafen sich in der Tschenglsburg knapp dreißig Personen aus den verschiedensten Wirtschafts- und Kulturverbänden zu einem Kreisgespräch. Karl Perfler hatte sie eingeladen, um über einen neuen Weg der Zusammenarbeit im Vinschgau nachzudenken.
Mit in der Runde saß Günther Reifer, der die Idee der Gemeinwohl-Ökonomie als ein alternatives Wirtschaftssystem, das auf Menschenwürde, Solidarität, Kooperation, ökologischer Verantwortung und Mitgefühl  aufbaut, vorstellte.
Karl Perfler sprach in seiner Begrüßungsrede von einem bestehenden Unbehagen, das sich sehr oft in gegenseitigen Schuldzuweisungen ausdrückt. „Es ist schwierig Menschen zusammenzuführen, die sich mit Vorurteilen und Beschuldigungen bewerfen. Und trotzdem leben in unserem Tal genügend Menschen, die sich zusammentun wollen, um gemeinsam einen Weg zu finden, der auf Grundwerte aufbauend, wachsen könnte. Eine aus den verschiedenen Wirtschafts- und Kulturzweigen bestehende Kerngruppe, die sich zu den Grundwerten der Gemeinwohl-Ökonomie (Gemeinwohl-Region) bekennt, könnte der Hebel, die Lösung für eine Veränderung auf wirtschaftlicher, sozialer, politischer und gesellschaftlicher Ebene sein und aufzeigen, dass eine Zusammenarbeit notwendig ist und ziel führend sein kann“, so der Gastgeber in seiner Rede. „Diese Kerngruppe wird im Sinne von Gemeinwohl erfolgreich sein und weitere Kreise ziehen. Gäste werden gerne in ein Tal kommen, das zusammenarbeitet und  in dem die Gastgeber die lokalen Erzeugnisse mit Freude und Begeisterung anbieten. Und sie werden zu Hause auch gerne die Produkte kaufen, die sie in der Ferienzeit kennen und schätzen gelernt haben“.
Eine Gruppe von engagierten Vinschgern wird Personen und Betriebe für die angestrebte Kerngruppe suchen.

Licht am Horizont?

Liebevoller, respektvoller Umgang

In der Kerngruppe sollten Menschen arbeiten, die einen liebevollen Umgang, ein respektvolles Miteinander, anstreben.

Liebevoller, respektvoller Umgang

1) mit sich selbst

2) mit den Mitmenschen

3) mit der Schöpfung

Die Menschen in der Kerngruppe könnten so aufzeigen wie ein gemeinsamer Weg, aufbauend auf Grundwerten, mehr Lebensqualität bedeuten würde und ganz bestimmt würden sich immer mehr Menschen für ein Eintreten in diesen Kreis entscheiden. Die Menschen in der Kerngruppe könnten sich austauschen, gegenseitig stärken und unterstützen und nach außen geschlossen auftreten. Aus der Kerngruppe könnte eine Bewegung entstehen, die immer größer und breiter wird. Wer Lust und Interesse hat, als Betrieb oder als Person in diese Vinschgauer Kerngruppe einzutreten und darin mitzuwirken, kann sich gerne bei Karl Perfler, Tschenglsburg melden. In einem Team sind wir dabei Personen aus allen Wirtschaftssparten, aus der Kultur- und Kunstwelt für diesen Kernkreis zu begeistern. Nichts ist vorbestimmt. Es gilt nur gewisse ethische Grundregeln zu beachten und Grundwerte zu respektieren. Darauf  aufbauend wird eine Entwicklung möglich sein, die heute noch nicht mit Bestimmtheit vorhersehbar ist. Unterwegs aber werden sich immer wieder neue Möglichkeiten und Wege zeigen und gerade in der Offenheit und in der Freiheit für Neues liegt die Kraft dieser Neuen Bewegung.

Geführte Konzertwanderung von Prad nach Tschengls auch jeden Mittwochabend

Der Gesang der Abendstunden

Immer wieder fragen mich Gäste und Einheimische nach einer Konzertwanderung am Abend. Gerne biete ich an jedem Mittwochabendab 04. April 2012 – eine geführte Wanderung mit einem kleinen Konzert unterwegs in der Ottiliakapelle, an.

Treffpunkt ist wie immer der Camping Sägemühle in Prad um 20.00 Uhr.

Nach der Wanderung werden die TeilnehmerInnen zum Ausgangspunkt zurück gebracht.

Das kleine Konzert in der Ottiliakirche wird um 21.00 Uhr stattfinden.

Teilnahmegebühr für Führung und Musikentgelte €  12,00  (Kinder bis 15 Jahren gratis)

Anmeldung notwendig bis spätestens Vorabend 18.00 Uhr:  bei Karl Perfler, Tel. 3200829165 oder karl.perfler@rolmail.net

Ottilia Kirche - Abendkonzert jeden Mittwoch um 21.00 Uhr

Die Ottiliakirche und das Blau das von Ewigkeit erzählt

Konzertwanderungen im Vinschgau – vom 03. April bis Mitte November – jeden Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag

Seit Mai 2005 organisiert und führt der Natur- und Landschaftsführer, Karl Perfler, Konzertwanderungen durch den Vinschgau. Für Gäste und Einheimische sind diese Wanderungen mit einem emotionalen Gesprächs-Konzert in einer kleiner Kirche unterwegs ein ganz besonderes Erlebnis. Sprache und Musik und die Bilder einer vielfältigen und melodischen Landschaft.

Ab 03. April  wandern wir dreimal wöchentlich – jeden Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag –

von Prad am Stilfserjoch nach Tschengls, zur Tschenglsburg

Die alten Felder bei der Ottilia Kirche vor einigen Jahrzehnten

Die Ottiliakirche, in der die Harfenkonzerte jeweils um 12.00 Uhr stattfinden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Musik als höhere Sprache

Karl Perfler organisiert keine Wanderung ohne Musik. Oft durfte er erfahren, dass es gerade die kleinen Konzerte in den alten Kirchlein waren, die für die Wanderer zu unvergesslichen Erlebnissen wurden. Deshalb bietet Karl Perfler auch heuer vom 03. April bis Mitte November 2012 seine Konzertwanderungen an.

Heidi Pixner mit ihrer Harfe

Gernot Niederfriniger mit seiner Wanderharfe

 

 

 

 

Heidi Pixner und Gernot Niederfriniger (Fotos oben) werden abwechslungsweise die Konzerte in der Ottilia Kirche spielen.

Anreise zu den Konzertwanderungen

Die angemeldeten Konzertwanderer werden um 10.30 Uhr am Bahnhof in Spondinig von einem Shuttlebus abgeholt und zum Ausgangspunkt der Wanderung gefahren (3 Min.)Karl Perfler wird die Wanderer am Bahnhof in Spondinig begrüßen und zum Ausgangspunkt der Konzertwanderung begleiten. Ausgangspunkt und Treffpunkt für die Konzertwanderungen an allen vier Tagen ist der Camping Sägemühle in Prad um 10.45 Uhr.

Fahrplan der Vinschgerbahn (und Zug ab Bozen) nach Spondinig

Meran ab 09.16 Uhr – Algund 09.18 – Marling 09.21 – Töll Brücke 09.34 – Plaus 09.36 – Naturns 09.40 – Staben 09.49 – Tschars 09.51 – Kastelbell 09.55 – Latsch 10.00 – Goldrain 10.04 – Schlanders 10.10 – Laas 10.21 – Eyrs 10.24 – Sponding an

Mals ab 10.20 Uhr – Schluderns ab 10.24 Uhr – Sponding an 10.30 Uhr

Anmeldungen und Auskünfte

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich, da begrenzte Teilnehmeranzahl. Tel. 3200829165 oder karl.perfler@rolmail.net bis spätestens um 18.00 Uhr am Vorabend der Wanderung.

Die Konzertwanderung

Reine Gehzeit 60 Minuten. Geringer Höhenunterschied von 100 Metern. Leichte Wanderung mit Pausen für die Führung. Um 12.00 Uhr Gesprächs-Konzert in der Ottiliakirche. Dauer 30 Minuten ca.

Rückfahrt – Rückkehr

Von der Tschenglsburg werden die Wanderer zum Bahnhof in Eyrs gebracht und sie können mit der Bahn zurück fahren.

Kosten für Führung, Konzert und Transfer € 12,00 .


 

Zu Fuß vom Reschen nach Meran – 28.April bis 01. Mai 2012

Mehrere Male durfte ich Wanderer vom Reschen nach Meran begleiten. Und immer wieder sind es spannende und überraschende Begegnungen mit der herrlichen Naturlandschaft, mit den Mitwanderern und mit sich selbst.

Am 28. April ist es wieder so weit und wir starten bei der Etschquelle und werden in vier Tagen bis zum Schloss Tirol wandern.

Treffpunkt ist das Hotel „Zum Mohren“ in Reschen  wo wir gemeinsam frühstücken werden. Abschluss der Wanderung beim Schloss Tirol.

Die vier Tagesetappen

1. Tagesetappe: Samstag, 28. April – Von der Etschquelle nach Mals 

Wir treffen uns bis 09.30 Uhr  im Hotel „Zum Mohren“ in Reschen – Frühstück ab 8.30 Uhr – und starten pünktlich um 09.30 Uhr mit der Wanderung.

Unser Weg führt uns vorerst zur Etschquelle und anschließend den Seeen entlang – Reschen Stausee und Haidersee – zu den Fischer Häusern, hinunter nach Burgeis und zum Kloster Marienberg und anschließend über den Sonnensteig nach Mals. Hier endet unsere erste Tagesetappe und wir werden nach Tschengls gebracht wo wir alle drei Nächte übernachten werden.

Reine Gehzeit: 6 Stunden 

 

2. Tagesetappe: Sonntag, 29.April – Von Mals nach Tschengls
Nach einem ausgiebigen Frühstück in der Tschenglsburg, werden wir nach Mals gefahren und dort starten wir unsere zweite Tagesetappe.

Der Weg führt uns vorerst zum Tartscher Bichl zu einem kurzen Morgengruß und anschließend geht es über Glurns und St. Jakob Söles nach Lichtenberg und weiter über Agums, Prad nach Tschengls.

Reine Gehzeit:  5 Stunden

 

3. Tagesetappe: Montag, 30. April – Von Tschengls nach Staben/Naturns

 

Nach dem Frühstück wandern wir zum Marmordorf Laas, steigen durch die blühenden Obstwiesen hinauf nach Allitz und erreichen Kortsch und Schlanders. Auf dem Panoramaweg geht es weiter nach Vetzan, Goldrain und ab Latsch ausschließlich auf Waalwegen nach Staben/Naturns.

Reine Gehzeit: 7 Stunden

 

4. Tagesetappe: Dienstag, 01. Mai – Von Staben zum Schloss Tirol und nach Meran

 Die Vinschgerbahn hat uns am Morgen nach Staben gebracht und wir freuen uns auf unsere vierte Etappe, die uns zu Endziel beim Schloss Tirol bringen wird. Von Staben geht es vorerst nach Kompatsch/Naturns und hier steigen wir zum Panoramaweg am Sonnenberg hinauf und vorbei an Naturns und Plaus erreichen wir Partschins am Eingang des Zieltales. Hier nehmen wir den Waalweg, der uns nach Plars und zum Schloss Tirol bringen wird.

 

Im Gesamtkostenpreis von € 285,00 sind inbegriffen: 3 Übernachtungen mit Frühstück, volle Verpflegung unterwegs (inklusive Getränke) und 3 Abendessen in der Tschenglsburg, ohne Getränke, (Sa-So-Mo) Frühstück beim Start in Reschen, alle notwendigen Transfer ab dem Frühstück in Reschen bis zum Endziel in Meran, Entgelte für Musiker, Gepäckstransport (nur ein kleiner Rucksack mit dem Allernötigsten muss mitgetragen werden), Organisation und Führung durch Natur- und Landschaftsführer Karl Perfler und Team

 

Anmeldungen: bis spätestens 31. März mittels Anzahlung € 150,00 auf das Konto von Karl Perfler, Raika Laas, Filiale Eyrs 

IBAN:  IT 14 L 08117 58501 000301021745  SWIFT-BIC: RZSBIT21112

Die Restsumme kann bei der Wanderung bezahlt werden. 

Telefonische Auskünfte unter Nr. +39 3200829165  Karl Perfler  oder karl.perfler@rolmail.net


 

bei der Etschquelle - die Etsch fließt südlich von Chioggia in das adriatische Meer

Morgengruß am Sonntag bei der Veitskirche auf dem Tartscher Bichl - im Bild die Veitskirche im Blau des Vintschgauer Himmel

Gernot Niederfriniger mit seiner Wanderharfe bei der St. Ägidius Kirche über den Dächern von Kortsch/Schlanders

 

 

 

 

 

 

 

Auf dem Jakobsweg „Unterwegs zur Marillenblüte“

Unterwegs zur Marillenblüte……… mit Karl Perfler

 

 

 

Unterwegs für mich, zu meinem Kern
Unterwegs für ein Neues Schauen und Erkennen

Mutig ist sie die Marillenblüte. Sie stellt sich als eine der ersten Blüten tapfer den oft harten und kalten Bedingungen und wird in ihrer Reifung zu einer unübertrefflichen eigenständigen Frucht.
Auch wir sind unterwegs. Nicht immer haben wir den Mut und die Kraft so zu sein wie wir eigentlich sind. Wir passen uns an und verlieren dabei oft uns selbst. In einer Zeit der großen Veränderungen wird es wertvoll sein, uns selbst näher kennen zu lernen, zum Kern in uns vorzudringen, vor -“zuwandern.“
Karl Perfler, Natur- und Landschaftsführer und Gastgeber in der Tschenglsburg lädt zu zwei ganz besonderen Wanderungen auf dem Jakobsweg durch den Vinschgau, durch das Tal der jungen Etsch ein. Im lohnenden Rhythmus des Gehens können wir uns selbst begegnen und in der Gemeinschaft der Mitwanderer können wir uns stärken und neu motivieren so zu sein wie wir sein wollen und sind. Dabei werden wir erkennen,  in welch wunderbarer Heimat wir leben dürfen.

1. Wanderung zur Marillenblüte

Samstag, 24. März
Auf dem Jakobsweg von Staben zur Tschenglsburg

Start der Wanderung am Bahnhof in Staben (Feuerwehrhalle)
07.05 Uhr (Zug aus Mals 06.58, aus Meran/Bozen 07.05 Uhr)
In Staben steigen wir zum nahen Waalweg auf und nun geht es bis Tiss/Goldrain immer auf dem Waalweg gemütlich dahin.
Vorbei an Goldrain, Vetzan, immer am Sonnenberg, bis nach Schlanders/Kortsch nach St.Ägidius. Nun steigt unser Weg bis Allitz leicht an und schließlich erreichen wir das Marmordorf Laas. Bis Tschengls ist es jetzt nicht mehr weit und wir freuen uns dabei gewesen zu sein.
Die Wanderer können die ganze Strecke mitwandern oder auch nur ein Teilstück mitgehen.
Deshalb hier der Wanderplan:
Staben ab 07.05 Uhr – Tschars/Pfarrkirche 08.00 Uhr – Kastelbell/Einstieg Waalweg Köfelgut 08.45 Uhr – Latsch/Einstieg Waalweg Kreisverkehr 09.45 Uhr – Schloss Goldrain 10.30 Uhr – Vetzan/Pfarrkirche 11.00 Uhr – Schlanders/Kortsch/St.Ägidius 12.30 Uhr – Allitz/Gasthof Sonneck 13.30 Uhr – Laas/Pfarrkirche 15.00 Uhr – Ankunft in Tschengls/Tschenglsburg  17.00 Uhr. In der Tschenglsburg erwartet uns eine gebührende Feier.
Im Wanderplan sind ausreichend Pausen vorgesehen. Verpflegung aus dem Rucksack. Für die Führung entstehen keine Kosten.

2. Wanderung zur Marillenblüte

Samstag, 31. März
Auf dem Jakobsweg vom Tartscher Bichl zur Tschenglsburg

Start der Wanderung am Bahnhof in Mals um 08.00 Uhr
Wir gehen zum Tartscher Bichl und werden uns dort auf unseren Weg vorbereiten. Nach einer Meditation auf dem Bichl gehen wir über Glurns (immer auf dem Jakobsweg), St. Jakob Söles, nach Lichtenberg und weiter über Agums, Prad nach Tschengls zur Tschenglsburg. Die Wanderer können die gesamte Strecke  mitwandern, oder an den gewünschten Orten zur Wandergruppe dazu kommen. Deshalb hier der Wanderplan.

Wanderplan für die 2. Marillenblütenwanderung

Start Bahnhof Mals 08.00 Uhr, Tartscher Bichl 09.00 Uhr – Glurns(Stadtplatz) 09.30 Uhr – Lichtenberg 11.30 Uhr – Prad (Pfarrkirche) 13.00 Uhr – Ottilia Kirche 14.30 Uhr – Tschengls/Tschenglsburg 15.30 Uhr. Hier wird gebührend gefeiert.
Verpflegung aus dem Rucksack. Für die Führung entstehen keine Kosten.

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung erforderlich. Anruf genügt: Karl Perfler Tel. 3200829165 oder karl.perfler@rolmail.net 

 

St.Ägidius, oberhalb Kortsch/Schlanders

Blätterteppich auf dem Waalweg

Auf dem Waalweg

 

Durchsicht

Schloss Kastelbell vom Waalweg aus

Herbstzauber - das Glück der Anstrengung

Offenes Singen in der Tschenglsburg – „die Stub isch voll gwes`n und es wor fein“

Sie saßen eng zusammen in der warmen Stube.  Ernst Thoma brachte die SängerInnen die aus Nah und Fern gekommen waren in musikalische Bewegung und es wurde gejodelt, gesungen, getanzt und bis spät in die Nacht diskutiert. Gernot Niederfriniger spielte auf der Steirischen und unterstützte die SängerInnen und Martina Wienchol jodelte vor und alle jodelten mit und so wurde das 1. Offene Singenauf der Tschenglsburg zu einem freundlichen und angenehmen Singabend.

Offenes Singen und eine vollbesetzte Stube - mit Gitarre: Ernst Thoma, der Leiter des Singabends

Der gelungene Singabend wurde vom Südtiroler Volksmusikkreis Bezirk Vinschgau organisiert.

Weitere Veranstaltungen aus dem Veranstaltungskalender des Südtiroler Volksmusikkreises/Bezirk Vinschgau

Sonntag, 25. März:  Schluderns Pfarrkirche/Kalvarienberg – Passionssingen, 14.00 Uhr

Sonntag, 20.Mai: Tschengls, Pfarrkirche – Offenes Mariensingen, 17.00 Uhr

Montag, 18. Juni: Glurns, Gasthof „Zur Post“ – Singen und Tanzen für alle, 20.00 Uhr

 

 


Offenes Singen in der Tschenglsburg am Montag, den 20. Februar ab 20.00 Uhr

Singleiter: Ernst Thoma unter Mitwirken von Gernot Niederfriniger

Die Tschenglsburg hat sich nicht nur zu einem interessanten Gesprächsort entwickelt, sondern in der Burg wird auch viel musiziert. So freut es mich als Schlosswirt und Gastgeber ganz besonders, dass der Südtiroler Volksmusikkreis, Bezirk Vinschgau am Montag, den 20. Februar – Andreas Hofer Gedenktag – mit Beginn um 20.00 Uhr ein Offenes  Singen organisiert. Ernst Thoma wird den Singabend leiten.

Danke, lieber Gernot, dass Du als Vertreter des Volksmusikkreises, die Tschenglsburg als Ort für das Offene Singen gewählt hast.

Wir alle freuen uns auf diesen Singabend.

Gernot Niederfriniger mit seiner Harfe - über Schlanders bei der St. Ägidius Kirche

Ernst Thoma - in der Mitte sitzend mit Gitarre

Wenn wir im Leben weitergehen – Gedanken von Elisabeth

Wenn ich an Tschengls und den Vinschgau denke, erinnere ich mich zuerst meiner Kindheit. All die Jahre, unbeschwert und frei in den Tag zu leben, welch herrliche Momente wir in unseren reinen Kinderseelen erleben durften, wie weit über die Bergspitzen hinaus die Phantasie uns davontrug. Dann erinnere ich mich der Liebe zur Natur, vor allem zur Landschaft, die mich so viele Jahre umgab und prägte. Einem ständigen Wandel unterworfen wie ich selbst.  Stunden damit zugebracht Wälder zu durchstreifen, heroische Taten zu planen oder einfach nur auf nacktem Gras zu liegen und den Klängen unserer Erde zu lauschen. So zogen die Jahre ins Land, auf Entfremdung folgte Annäherung und auf diese wiederum Entfremdung. Aber immer bis zu einem Punkt, an dem Hürden bewältigt wurden und es galt eine neue Welt zu erforschen, neuen Gedankengängen nachzuspinnen. Ich sitze hier, beglückt vom Leben, auf der Suche nach Wurzeln, nach den Ursprüngen von Konflikten , nach Reduktion und Vielfalt. nach Liebe. Diese Suche bewegt mich, treibt mich an, beflügelt mich und führt auf eine Gratwanderung zwischen Realität und Wahnsinn.

Zunächst gilt es eine Essenz zu finden, in der wir alle uns erkennen können, welche uns am Leben erhält, um von dieser ausgehend, die uns ständig beeinflussenden Wirrnisse erst begreifen zu können bzw. in ihrer Tragweite zu erkennen. Die Suche nach dem „besseren“ Leben zum Beispiel oder nach dem einfachen Überleben, bedrängt uns und manifestiert sich vor allem auch in der Landschaft. Diese wird zur Kulturlandschaft. Sie ist uns scheinbar vollständig unterworfen und bleibt irgendwann verstaubt oder verbaut zurück.

Schuldzuweisungen sind dabei nichtig, wir sind alle Träger dieser unserer Zeit. Sehen, hören und versuchen zu verstehen. Vielleicht schwimmen wir mit, vielleicht bleiben wir stehen aber hören wir niemals auf weiterzugehen.

Ich erinnere mich der Menschen, welche all dies zu umschließen suchen, mit ihren Träumen und Hoffnungen. Wenn ich ehrlich bin , verstehe ich nichts. Es fühlt sich nur irgendwie an und dieses Irgendwie mündet irgendwann in Gedanken und schließlich in Worte, welche wiederum neue Gefühle zu erzeugen vermögen. Wenn ich nun diese Menschen betrachte, muss ich mit ihnen lachen, weinen, schreien, glücklich und traurig sein.

Vereinen wir dies alles und einiges darüber hinaus in etwas Konkretes, etwas zum Anschauen, zum Angreifen, zum darin Wandeln. Was soll dann entstehen? Ein Ort zum Austausch, zum gemeinsam und einsam sein, umgeben von Fröhlichem, Buntem und Wildem, von Erinnerungen, die oft vielleicht noch ungekannt sind.

Wollen wir einen Weg beschreiben, welcher schon so oft gegangen wurde und immer wieder zu neuen Erkenntnissen führte und führt? Wollen wir ein übergeordnetes Landschaftsbild erzeugen in dem für jeden Platz zu sein scheint?, wollen wir uns versöhnen mit uns selbst?, unseren Mitmenschen und der Natur? Einen Schlüssel finden wir dabei vielleicht in einem ehrlichen Umgang, frei von komplexen Beziehungsmustern, hochstilisiert und verbreitet als Unwahrheiten, verletzend und tödlich, verzweifelte Versuche einer heuchlerischen Selbstgerechtigkeit. Denn wie wollen wir aus dieser Welt je eine „bessere“ machen, wenn wir nicht einmal fähig sind uns selbst und anderen ehrlich zu begegnen, wenn wir nicht verzeihen, nicht mitFühlen lernen und es nicht schaffen dem Wesen dieser UNSEREN WELT  zu lauschen welches uns von LIEBE erzählt.

Und ich wollt Dir noch sagen, dass ich`s nicht wichtig finde wie alt Mann/Frau ist oder wann Mann/Frau eine für sich wichtige Erkenntnis erlangt, vor allem weil jeder Abschnitt im Leben zu dieser Entwicklung beiträgt, das ICH ist im ständigen Wandel bis zum Tode , vielleicht auch darüber hinaus.

Es ist schön mit Dir zu reden. Danke.

Tschengls

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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