Lichterlabyrinth im Duft der Nacht und die bewegte Stille in der Pfarrkirche
Eindrucksvolles Konzert zum Fest für den Frieden

..wird zu einem großen Gesang für den Frieden. Den Frieden in uns, mit unseren Mitmenschen und zwischen den Völkern
Die Menschen, die zum Feste geladen waren sind gekommen und die kalte Kirche durfte sich wärmen. Und s0 saßen und standen sie da und wollten dem Frieden horchen. Und die große Dorfkirche von Tschengls war gefüllt mit Gedanken, mit Hoffnungen und mit Frieden und mit einer tiefen Sehnsucht nach Liebe. Und die Kerzen im Friedenslabyrinth brannten schon als die vielen Menschen in die Kirche traten und in der Kirche war es still und es wurde immer stiller und die Stille war nicht einfach zu ertragen. Alle wollten sie schweigen und etwas sagen und in der Stille schweigend reden und sich ausdrücken und verzeihen und reden wollen und Umarmung tun und zulassen und dann bewegte sich die Stille in den Klang leiser Musik hinein und Stimmen von Menschen liebten die Stille und verbanden sich mit ihr und wurden zum Lied und zum Gesang für den Frieden. Und dann wurden sie alle wieder gefordert durch die Kraft der Stille, die es anzunehmen und auszuhalten galt und immer wieder die Erlösung durch das gesprochene Wort und den Gesang. In die Stille, in eine lange Stille legte sich der Klang der Kirchenglocke die zum Gegrüßt seist Du Maria aufrief und jeder Ton war ein Mosaikstein in einem großen und zusammenfassenden Ave Maria Läuten. Und Martina lud sie alle ein, miteinander in die Welt der Töne zu lauschen und zu singen und zu summen und Teil dieses Konzertabends zu werden. Und die stillen und schweigenden und liebenden Menschen gesellten sich zu Bass und Sopran, zu Alt und Tenor und die Kirchenmelodie wurde zu einem wachsenden Ertönen und zu einem gemeinsamen weiten Land der bewegten Sehnsucht nach Liebe.

Das Licht des Friedens hat sich durchgesetzt. Liebe TschenglserInnen, danke. Danke auch an alle die von außerhalb Tschengls zum Fest für den Frieden gekommen sind.
Danke an Dich Martin (Mesner), an Martina Wienchol und ihren Sängern/SängerInnen von Suvendas, danke an Euch alle die ihr gekommen seid mit uns das Fest für den Frieden zu feiern.
Verzeihn, aber nicht vergessen und unser Sein in eine allumfassende Liebe legen
Luis Raffeiner in der Tschenglsburg und 500 Kerzen auf dem
Kirchplatz in Tschengls

Luis Raffeiner (im Rollstuhl), Luise Ruatti und Kinder der Mittelschule Laas, die zur Ausstellung "Ich war im Krieg" gekommen sind

500 Kerzen vor der Tschenglser Pfarrkirche als Symbol für die 500 Einwohner von Tschengls (Foto: Florian Peer)
Es ist ein kalter Wintertag, der 10. Februar 2012. Luise Ruatti ruft mich an und erfreut teilt sie mir mit, dass sie Luis Raffeiner mitbringen wird. Für einen Moment wird es in mir still und ich denke an die Texte und Bilder von Luis, diesem Soldaten und Südtiroler aus Karthaus, der an der Ostfront seine Pflicht als Kriegssoldat der Deutschen Wehrmacht erfüllt hat. Eine Klasse der Mittelschule aus Laas kommt heute zur Ausstellung und Luise Ruatti wird die Kinder durch die Ausstellung begleiten. Und jetzt habe ich und die Kinder die Möglichkeit und das Glück den Protangonisten der Ausstellung persönlich kennen zu lernen.

Beeindruckend: im Hintergrund auf dem Foto der junge Soldat Luis Raffeiner und im Rollstuhl Luis Raffeiner und neben ihm stehend Luise Ruatti, die mit ihm zusammen das Buch "Wir waren keine Menschen mehr", geschrieben hat
Die Kraft, der Glaube und der Wille der Menschen setzen sich durch und die
Kerzen brennen friedlich
„Das Fest für den Frieden führt zu einer liebevollen Umarmung“

Für einen eigenen Weg, für ein erfüllendes, lebendiges und eigenständiges Wachsen braucht es ein starkes Fundament, damit der Turm Neues Licht, die Neue Sonne einfangen kann (29.Jänner 2012)
Und eine Wanderung, eine Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Und dieser erste Schritt ist meistens auch der schwierigste. Das Licht ist kaum erkennbar und wir fühlen uns allein und oft auch hilf- und mutlos.

Die zaghaften, aber mutigen Lichter sind vom Dunkel umgeben und sie haben es nicht leicht. Ein Licht von 5 hat aufgegeben und brennt nicht mehr. Diese Lichter sind wie die Marillenblüten, die sich mutig und selbstbewusst den Bedingungen stellen
Die vier Lichter aber, die überlebt haben werden immer mehr und bald ist der ganze Platz voll von Lichtern und die Menschen sind erstaunt und freuen sich und sind still. Die Ave Maria Glocke hat beim Konzert in der Kirche in die Stille geläutet – danke Martin – sie war klar und deutlich hörbar. Jeder Glockenschlag als Teil einer starken Botschaft.

und Einsatz und Freude dabei. Sie bereiten heute Abend einen Weg für die Menschen die zum Fest für den Frieden gekommen sind.
Und die Lichter hatten es heute Abend sicherlich nicht leicht. Sie hatten mit starker Gegenwehr zu kämpfen. Kalter Wind wollte sie immer wieder ausblasen. Der Wille, die Begeisterung und das Vertrauen der Menschen, die mitgeholfen haben und die die Lichter vorbereitet haben, haben sich aber durch gesetzt und sind heute Abend beim Fest für den Frieden Symbol für das Neue Licht, die Neue Sonne.
Danke, liebe Freunde vom Imkerverein , danke Sepp, Hans, Armin die ihr die Jugendlichen unterstützt und ermutigt habt. Und besonders danke an die Jugendlichen die sich sehr viel Mühe gegeben haben und bei diesen schwierigen Wetterbedingungen den Menschen ein eindrucksvolles Lichterlabyrinth geschenkt haben.
In der Erinnerung werden die Lichter vom Tschenglser Kirchplatz weiter brennen und wenn manchmal Vorurteile und falsche Anschuldigungen Unfrieden und Unbehagen stiften, werden sich die Lichter der Vernunft, der Verständigung und der Liebe durchsetzen und Friede wird sein. Unser Sein wird sich in eine allumfassende Liebe legen.
Und durch die Liebe wird das Leben zu einem Fest
Ausstellung „Ich war im Krieg“ – Ein Fest für den Frieden am Samstag, 11.02.
Ein Fest für den Frieden
Samstag, den 11. Februar 2011
19.00 Uhr Pfarrkirche Tschengls: Konzert mit dem Vocal Ensemble Vinschgau
Texte zum Frieden von Karl Perfler
anschließend in der Tschenglsburg ein Festabend
mit Musik, Literatur und vergessenen Gerichten
(für den Festabend ist eine Voranmeldung erforderlich: tel. 3200829165 )
Vor der Pfarrkirche werden die Jugendlichen von Tschengls ein Lichterlabyrinth aus 500 Kerzen errichten
(Tschengls hat 500 Einwohner)
Maridl Innerhofer – eine starke Stimme für die Heimat
Tschengls – „Ich war im Krieg“, Option und 2. Weltkrieg
Beeindruckender Vortrag von Dr. Herbert Raffeiner
Sepp Tappeiner war im Krieg und ist zurück gekommen und sein Gesicht erzählt
Trotz allem ein hoffnungsvoller Blick in die Zukunft und Friede im Herzen
Zufriedene Veranstalter und Referenten
„Ich war im Krieg“, gelungener Auftakt für die Ausstellung – weiteres Rahmenprogramm
Vergangenes kann man nicht ändern, aber sich kann man ändern: für die Zukunft
Immer wieder lese ich den Titel des Buches „Wir waren keine Menschen mehr“, das der zurückgekehrte Kriegsteilnehmer Luis Raffeiner und Frau Luise Ruatti geschrieben haben. Und ich stelle mir die Frage: was sind wir eigentlich, wir Menschen? Und wenn wir keine Menschen mehr sind, was sind wir dann? Unmenschen oder verlorene Menschen ohne Menschlichkeit? Oder könnte „Wir waren keine Menschen mehr“ bedeuten, dass jeglicher Bezug zu seinem Ich, zu seiner Würde und zu seinen eigenen Gedanken und zu seinem eigenen Wesen, verloren gegangen ist? Stellen wir uns einmal vor: wir sind im Krieg irgendwo an der Front, weit weg von zu Hause, schießen auf Menschen die uns nichts Schlechtes angetan haben, befolgen Befehle, die Offiziere ausführen, Offiziere in Uniform und plötzlich merken wir, dass wir nicht mehr sind. Wir sind degradiert zu Befehlsempfängern und die Befehle und diejenigen welche befehlen sind Teil einer sinnlosen und menschenunwürdigen Tötung und Zerstörung und unser Gewissen flüchtet sich in die Uniform die wir tragen und wir haben das Menschsein abgelegt und die Uniform, das Gewand der befohlenen Zerstörung angezogen. Zitiere aus dem Buch „Wir waren keine Menschen mehr“: „Es war mittlerweile 23 Uhr am Hl. Abend. Wir bekamen den Befehl das Dorf anzuzünden: Kriegstaktik der verbrannten Erde nannte sich das. Alles sollte zerstört werden, was wir nicht halten konnten. „Zu Hause wird der Mesner in diesen Augenblicken die Kerzen für die Christmette anzünden und wir zünden mit unseren Fackeln unschuldigen Menschen ihre Hütten an!“ Dieser Gedanke schoß mir dabei durch den Kopf. Aber Befehl war Befehl. Bei extremen Minusgraden wurden die Leute obdachlos. Das war unser Weihnachten und für die unschuldigen Menschen der Tod durch Erfrieren.
Die Sehnsucht
Die Kriegsführer rüsten auf, planen Zerstörung und Elend. Und die Menschen in Uniform werden zu „Wir waren keine Menschen mehr.“ Damit wir Menschen bleiben dürfen, sollten wir unsere Herzen aufrüsten. Uns selbst stärken und stark machen, um den versteckten und erkannten Befehlsgebern und Machenschaften die Stirn bieten zu können. Und wir haben genug von diesen Befehlsgebern und wir finden sie in der Vermassung der Menschen, in der Gleichschaltung für ein Ziel: immer mehr, immer schneller und immer höher. Und dabei wissen die Befehlsgeber und Werbetrategen ganz genau, dass die „gehorchenden Menschensoldaten“ bald draußen an der Front allein stehen werden und nicht mehr sein werden. Depression nennt man das heute, wenn die Seele keinen Halt mehr findet, wenn wir uns so weit von uns selbst entfernt haben, dass wir mit Luftwurzeln unterwegs sind und gehorchen und alles tun was uns tagtäglich von tendenziösen und rein materiellen Befehlsgebern „empfohlen“ wird. Und so finden wir uns eingereiht in den großen Fusionen der Globalisierung und sind Hörige und Abhängige und ohne Sehnsucht. Die Sehnsucht nach rein materiellen Werten ist keine Sehnsucht, das ist Sucht und Selbstaufgabe. Die Sehnsucht werden wir dann spüren, wenn wir aus unserer eigenen Kraft heraus so sein wollen und dürfen wie wir sind. Sehnsucht nach einem gefestigten Kern in uns, damit wir auf einem starken Fundament aufbauend wachsen dürfen ohne uns selbst zu verlieren. Und es entstehen Erzählungen und Wege und Begegnungen und die Sehnsucht freut sich über ihren freien Raum.
Die Aufgabe von Kultur, Kunst, Musik, Poesie
Wir spazieren in der freien Natur, hören die Stimme der Wälder und den Ruf der Vögel. Staunen über den Fleiß und die Arbeit der Menschen und erfreuen uns an Kulturlandschaft. Wir sehen uns Bilder an, die von Künstlern, von Menschen die aus dem Innern heraus malen, zeichnen, an und spüren so etwas wie eine Spiegelung unserer eigenen Bilder. Wir hören unsere Lieblingsmusik und fühlen uns uns selbst und unseren Mitmenschen nah und es kommt uns vor als würden wir plötzlich in einer anderen Welt sein. Wir lesen Gedichte und Texte die uns berühren und die einen Raum in uns öffnen, einen Raum der unser Raum, unser Spielraum ist. Oder wir nehmen an einer Eröffnungsfeier für eine Ausstellung über den Krieg teil und sind betroffen, was wir Menschen wenn wir keine Menschen mehr sind, bereit sind zu tun. Und wir fragen uns: wie kann das passieren? Könnte sowas Schreckliches auch heute noch passieren? Und wir haben plötzlich eine gemeinsame Plattform. Wir erleben gemeinsam und doch individuell Kunst, Kultur, Natur und langsam beginnen wir darüber zu sprechen, tauschen uns aus, wagen es unsere Gefühle zu zeigen und zu leben und schon haben wir eine gemeinsame Sehnsucht. Die Sehnsucht nach dieser uns oft fremden Welt des Unmessbaren. Eine Welt in der wir nicht messen können, nach menschlichem Maße. Es gibt keine Liter, keine Tonnen, keine Kilometer und keine Euro. Und so ist jede gewollte oder ungewollte Begegnung mit Kunst, Kultur, Musik und Poesie eine Begegnung mit unserer Sehnsucht. Und diese Sehnsucht nach einem bewussten Menschsein, nach gelebten Gefühlen bedeutet schlussendlich Liebe. Liebe zu jenen Dingen die uns die Freude an unseren materiellen und rationalen Errungenschaften zurück geben werden, wenn wir bereit und fähig sein können, die Dimension des Messbaren mit der Dimension des Unmessbaren in Gleichgewicht zu bringen. So wird Wirtschaft mit Kunst und Kultur zu einer Einheit und wir alle werden uns nach unseren Möglichkeiten und Fähigkeiten da einsetzen wo wir uns stärker fühlen. Aber nicht in einem namenlosen und beherrschenden Konkurrenzdenken, sondern in einer respektvollen Begegnung miteinander und untereinander. Respekt fördert und fordert die Begegnung. Wir dürfen so sein wie wir sind und werden nicht mehr gleichgeschaltet oder gezwungen oder gedrängt. Diese Sehnsucht nach Euch, nach Euren eigenen Fähigkeiten und diese Sehnsucht nach dem Schönen und Würdevollen wünsche ich Euch und mir und ich bedanke mich bei Prof. Steurer, dass er hier in der Tschenglsburg war und über den Krieg erzählt hat, damit wir bereit werden, Frieden zu suchen und zu leben. Frieden in uns, in unserem Dorf und in unserer Welt. Bei Frau Luise Ruatti bedanke ich mich für das Beispiel das sie mir und uns gibt und ist. Sie lebt ihre Sehnsucht und ihre Worte kommen aus ihrem Innersten. Mit ihrer aufrichtigen und klaren Art erreicht sie die Menschen und trägt dazu bei, die Sehnsucht in den Menschen zu wecken. Die Sehnsucht nach Frieden und Liebe.
Liebe Ruth Kuntner, lieber Adalbert Tschenett, es ist schön und angenehm mit Euch an dieser Ausstellung zu arbeiten. Im Hausgang der Burg erleben wir die großen Zusammenhänge des Krieges und denken über den großen Frieden, den Weltfrieden nach. In der alten holzgetäfelten Stube der Burg bekommt der Krieg Gesichter. Menschen aus Tschengls sind in diesem großen Krieg dabei. Sie helfen uns, den Krieg zu erfühlen und damit die Sehnsucht nach Frieden neu zu wecken. Am Burgeingang haben gestern 22 Kerzen gebrannt. Sie sollten an jene Tschenglser erinnern, die weit weg von der Heimat sterben mussten. In einer Uniform, die sie zu Befehlsempfängern degradierte. Der Tod von unseren Mitbürgern und von allen im Krieg verstorbenen Menschen soll nicht umsonst gewesen sein.

Prof. Leopold Steurer bei seinem beeindruckenden Vortrag. An seiner Seite, Frau Luise Ruatti.Im Hintergrund interessierte Zuhörer

Die Bibliotheken von Tschengls und Laas haben in der Stube der Tschenglsburg themenbezogene Bücher ausgelegt. Diese stehen den Besuchern während der Ausstellung zur Verfügung. Danke an die Verantwortlichen der Bibliotheken.
Weiteres Rahmenprogramm
Samstag, 04. Februar: Tschengls während der Optionszeit und im 2. Weltkrieg. Referent: Dr. Herbert Raffeiner. Beginn 18.00 Uhr
Sonntag, 05. Februar: Ein Sonntagnachmittag mit Maridl Innerhofer, bekannte Mundartdichterin aus Marling und Tochter des Lehrers Franz Innerhofer, der 1921 von den Faschisten in Bozen erschossen worden ist. Gernot Niederfriniger wird Maridl musikalisch begleiten. Beginn: 17.00 Uhr
Samstag, 11. Februar: “ Ein Fest für den Frieden“ Um 19.00 Uhr: Konzert in der Pfarrkirche und anschließend Festabend in der Tschenglsburg mit Musik und Literatur und vergessenen Gerichten. Für den Festabend in der Burg ist eine Anmeldung erforderlich. (Begrenzte Teilnehmerzahl)
Ab 18.30 Uhr werden vor der Pfarrkirche 500 Kerzen brennen, die ein
Lichterlabyrinth darstellen.
- So ein Lichterlabyrinth werden wir vor der Pfarrkirche am 11. Februar errichtet
Wir freuen uns auf Euren Besuch
Der Duft der Nacht und Bilder der Ausstellung: „Ich war im Krieg.“
Bin durch die Nacht gegangen und es fiel unerwartet unsichtbarer, gefühlter Schnee
Irgendwann wurden die Sterne immer weniger und ich vermutete einen Rückzug der Sternenbilder, die mich begleitet hatten. In Wirklichkeit aber waren es Schneewolken, die die Nacht zur Nacht machten. Und die Nacht, die dunkler und dunkler wurde, führte mich zu Überlegungen, die mich in den Morgen begleiteten. Und es zeigten sich mir Texte und Bilder der Ausstellung „Ich war im Krieg“, die wir am Montag in der Tschenglsburg vorbereitet haben. Was bringt die Menschen dazu, in einen vernichtenden Angriffskrieg zu ziehen und zu schießen und zu schießen und zu töten und zu töten? Ist es blinder oder automatisierter, selbstverständlicher Gehorsam? Ist es Unwissen oder die Unfähigkeit in sich selbst hinein zu hören und Widerstand zu leisten? Oder ist es bereits so weit, dass wir nicht mehr in uns hinein hören können, weil wir nichts mehr in uns tragen, das unser eigen ist? Haben uns die Jahrtausende und Jahrhunderte so weit von uns selbst entfernt, dass wir jedem Werbegetue blind hinter her laufen und alles tun, was die „Masse“ tut? Oder eine andere Frage: hatten wir als Menschen überhaupt einmal die Fähigkeit unseres Innerstes, unsere Empfindungen mit unserem Tun in eine Einheit zu bringen und in Gleichgewichtung zu leben? Es hat stärker zu schneien begonnen und die Nacht wird dunkler und dunkler. Und immer wieder verlassen mich meine Kräfte der Gedanken und ich suche in einem weiten Raum nach Festem, nach Seiendem. Und wieder sind es Bilder der Zartheiten, die mir jetzt Hilfestellung geben und ich höre Musik von Harfe und Gesang und langsam finde ich zu mir zurück und ich spüre mich und ich bin. Und ich denke an die vielen suchenden Gesichter und höre die Fragen der Menschen und erfühle die Gefühle, die keine Antwort finden draußen im Lärm der Gefühlsarmut. Und schon wird mir ein schlechtes Gewissen eingeredet, wenn ich den fühlenden Menschen nahe bin und wir gemeinsam nach Antowrten suchen. Und trotzdem bin ich davon überzeugt, dass wir ein Netzwerk der Fühlenden brauchen, damit wir die Menschen vom Nachlaufen und Nachahmen befreien können und die Last der unendlichen und zwanghaften Jahre belichten und so zum eigenen Kern in uns, zu unserem eigenen Potential vordringen können. Hatte ich es zu eilig? Bin ich selbst ein Suchender und suche nach Spiegelungen und Antworten und Raum und bewusstes Leben und Liebe? Die Bank ist noch trocken und ich setze mich hin. Schneeflocken suchen meine warme Haut und zerrinnen und fließen ihren Weg. Und es zeigen sich mir Bilder die Menschen gehören und die leben und sich bewegen und jetzt stille sind und schweigen. Ja, werde zurück gehen und mich an den Abstand gewöhnen und die blauen Himmel und durchwachten Nächte werden Klarheit bringen und ich werde bei mir bleiben und warten und achtsam die Blumen schauen, die in den Kreis der Jahreszeiten blühen und sind und gehen und wiederkehren und blühen. Gehe über die Brücke des Baches, der von den Bergen grüßt und schon stehe ich vor der Burg. Die Mauern sind mir nun Freund und ich sperre auf und gehe in den oberen Stock und da sind sie wieder die Bilder und die Fragen. Was bringt uns Menschen dazu Kriege zu führen und zu töten und zu schießen? Der Duft der Nacht ist noch da und der Klang der alten Felder. Bin jetzt sehr erregt und wütend und ich möchte laut schreien und weinen und schweigen und sagen und beide Extreme verbinden zu einem Kreis in dem die suchenden Menschen sich finden können. „Die großen Gedanken kommen aus dem Herzen,“ und „Bewahre du zuerst Frieden in dir selbst, dann kannst du auch anderen Frieden bringen,“ und hier bei den ausgestellten Bildern steht folgender Text: “ Vor einem Gebäude hier im Judenghetto von Minsk stand ein Lastwagen der Wehrmacht, daneben verweilten SS-Leute. Unser Unteroffizier ließ sich auf ein Gespräch mit ihnen ein. Die SS-Männer prahlten damit, dass täglich ein Straßenzug“geräumt“ wurde: das waren an die 3.000 Juden, die Tag für Tag verladen und umgebracht wurden. Klienkinder wurden bereits im Lager getötet: sie wurden an einem Bein gepackt, an die Wand geschlagen, in den Lastwagen geschmissen und in den Wäldern von Borissow verscharrt. Größere Kinder und Erwachsene mussten dort zuerst einen Graben ausschöpfen, sich nackt ausziehen und an den Grabenrand stellen. Dann wurden sie erschossen.“ Im Lärm und bei der Jagd nach Zahlen und Quoten sind diese Bilder, die sich hier bei der Ausstellung zeigen, wohl untergegangen. Sie sind plattgedrückt wie die zarten eigenen Gedanken und Hoffnungen und Träume der Menschen. Liebe Luise Ruatti, liebe Ruth Kuntner vom Bildungsausschuss, lieber Adalbert Tschenett von der Haspinger Schützenkompanie Tschengls, danke, dass wir diese Ausstellung in der Tschenglsburg haben. Zwischen dem Duft der Nacht und den Bildern und Texten dieser Ausstellung „Ich war im Krieg“, wollen wir ein Band legen und einen Raum schaffen in dem wir Menschen zu einem selbstbewussten und eigenen Denken und Tun hinfinden. Dann wird der Duft der Nacht stärker werden und die Maschinengewehre werden nach und nach verstummen.

So ein Lichterlabyrinth bauen wir am 11.Februar um 19.00 Uhr bei der Pfarrkirche in Tschengls beim Konzert in der Kirche zum Thema "Frieden in uns und in der Welt".
Karl Perfler
Im erfüllenden Raum der Liebe – Kostbarer Spielraum für uns Menschen
Bild-Raum
„Wir leben höchstens 5-10% von unseren Möglichkeiten als Menschen“, höre ich eine Stimme sagen. Bin unterwegs und es ist Nacht und der Vintschgerwind bläst und es ist unangenehm kalt. Unter meinen Füßen gefrorener Schnee und glattes Eis und nur manchmal finden meine Schuhe festen erdigen Boden. In den Dörfern flimmern die Lichter und hier bei den alten Feldern ist es still und dunkel und der Blick zum Sternenhimmel ist frei. Trotz der Kälte ist mir nicht kalt und irgendwie habe ich das wohlige Gefühl, dass mein Körper sich zurück zieht und meine Seele jetzt mehr Raum bekommt. Und da ist diese ersehnte Wärme die von innen kommt und von den Lichtern am Himmel verstärkt wird. Erahne einen Raum und erahne Bilder und kann keine Sprache finden für Bilder und Raum. Ganz deutlich aber ist er da, dieser Bild-Raum der mir Wärme und Wohlgefühl ist und der mich mir nahe sein läßt. Und jetzt ist es kein bärtiger Herrgott, der sich mir zeigt. Es ist wie eine große Gesamtheit , eine allumfassende Zusammenfassung, die mich umgibt und behütet und die mir eine selten erfahrene Leichtigkeit schenkt. Mit einem Lächeln in meinem Fühlen erspüre ich etwas das ist und doch nicht wirklich ist. Nein, es ist keine Vermutung. Es ist wirklich und ich suche ein Wort, einen Namen für das Seiende und Vorstellbare, Nicht-Greifbare. Und die Bilder von Kindheit und Zärtlichkeiten und die Bilder von alten Bäumen die in das Blau wachsen und die Bilder von Wasserspiegeln und der Ruf der Waldbäume und die Freundlichkeit der Tiere und die Melodie des Baches und die schützenden Hände von Vater und Mutter und die Nähe von Menschengesichtern führen in den Bild-Raum der sich in das Wort Liebe legt. Und nun habe ich den Ausdruck gefunden, den ich finden wollte für die große Zusammenfassung und für den großen Gesang, der uns Menschen geschenkt. LIEBE. Tausend Jahre langes Gehorchen und Nachfolgen und das Verlassen der eigenen Wege und Möglichkeiten haben uns in eine Welt von Zahlen und purem Denken gejagt und all jene die im rein rationalen Denken vorausgegangen und nach vorne geprescht sind, haben sich von den Wirklichkeiten entfernt und haben sich selbst an den Rand gedacht bis zum Geht-nicht-mehr. Sie haben etwas Unentbehrliches zurück gelassen: ihre Seele. Und die meisten von uns und von unseren Vormenschen haben nach einem Gott gesucht, der herrscht und waltet und befiehlt und in diesem Suchen haben sie Herrscher und Verwalter und Befehle gefunden und dabei die Sehnsucht nach jenem Gott verloren der sich uns immer und ewig in der Liebe zeigt. Und das Wort Liebe ist verbraucht so wie das Wort Gott verbraucht ist. Gott ist die Liebe und die Liebe ist Gott. In diesem Raum von Liebe finden wir unsere Möglichkeiten und unsere Erfüllung. Und es ist ein wertvoller Spielraum, den wir bespielen dürfen mit unseren Fähigkeiten, mit unseren Sehnsüchten und Träumen und Wirklichkeiten. Wir leben in einer allzu bewußten Zeit. Wir wissen so viel, aber wir fühlen so wenig. Und jetzt kommen mir die 5-10% in den Sinn. Aber es ist noch nicht zu spät. Es ist nie zu spät. Jeder Augenblick taugt für einen Anfang, für einen Neuanfang, Die Herrschaft über den Augenblick ist die Herrschaft über das Leben. Wir haben verlernt, unsere Sinne auf etwas ruhen zu lassen. Deshalb erfühlen wir so wenig. Und wir dürfen und sollten uns nicht von unseren Träumen und Illusionen trennen. Ohne Illusionen werden wir zwar weiter existieren, aber wirklich leben werden wir nicht mehr. Sorgen wir uns nicht um das was kommen wird und beweinen wir nicht das was vergeht. Sorgen wir uns lieber, dass wir dahintreiben im Strom der Zeit, ohne unseren eigenen Himmel. Diesen uns eigenen Himmel finden wir in uns. In unserem Innern ist eine Quelle, die nie versiegt, wenn wir nur zu graben verstehn. Und wir müssen schon selbst graben. Wo steckt sonst das Glück, dass wir in einer Welt leben dürfen mit Blumen die wir betrachten dürfen, mit Wolken denen wir bei ihrem Zuge nachschauen dürfen. Wir dürfen den Vögeln lauschen und den Bächen und wir dürfen alles schauen und genießen ohne es zu besitzen. Und es gibt sie noch die einfachen Dinge. Die Felder und die rauschenden Bäume und den Mond und die Sterne und den Sonnenberg und den Wind und trockens Gras und ruhende Erde und stille Steine. Und wir dürfen die Menschen beobachten und bewundern in ihrem Sein und und ihrer Suche nach Glück und Gott. In unserem Herzen gibt es kein Grundbuch und keinen Besitzbogen. In unserem Herzen ruht der Himmel, der zur Quelle wird, wenn wir uns nicht im Lärm der Außenbetrachtung verlieren und uns damit selbst verlieren. Und nun wollen wir reisen. Wir reisen gemeinsam zur Liebe. Es ist still hier draußen bei der Ottilia Kirche und bei den alten Feldern. Am Sternenhimmel sind jetzt noch mehr Lichtstrassen und Lichträume die sich in der Dunkelheit wohl fühlen. Erst durch die Dunkelheit werden Sterne sichtbar, durch sie werden sie zum Licht. Bin mit mir allein und ich bin allein. Höre die Stimme der Nacht und höre den Klang meiner Sehnsucht und bin, bin ganz nah bei mir. Und tausend Melodien und Lieder die sich in einen einzigen Gesang finden und alles ist ein Nichts und es ist Leere und Tiefe und eine große Leichtigkeit. Und in dieser Leere und Stille und im Nichts zeigt sich ein Bild-Raum der mir bekannt ist. Manchmal scheint er mir nah, ganz nah und dann wieder weit weg. In den Augenblicken kann ich ihn für Augenblicke erfassen und erfühlen und plötzlich finde ich in diesem DU mein ICH. DU, mein Bild-Raum, bist mir Spiegelung und Erkennen. In Dir erkenne ich mich und finde mich. DU bist die LIEBE. Alles was ich in mir trage, alles was ich aus meiner eigenen Quelle schöpfe, bin ich. Aber der Weg zu diesem ICH führt über tausend Zärtlichkeiten und Zartheiten, die wie ein Geländer sind und begleiten und zur Liebe führen. Zärtlichkeit ist für die Liebe dasselbe wie der Tau für die Blumen. Betrachten wir doch alles mit der uns eigenen Zartheit und lächeln wir unsere Zärtlichkeit. Liebe ist ein Weg. Immer neu begangen und nie endend. Und die Liebe tragen wir in uns. Wir finden sie in jedem Augenblick. Jetzt, ja jetzt. Und wir beginnen zu lächeln und wir wissen, dass wir die Liebe in uns tragen. Und jetzt ist unsere Reise, eine Reise des Augenblicks. Und ich werde zurück gehen. Zurück zu mir wo ich bereits bin. Will den Menschen mit Achtung und Vertrauen begegnen und in der Liebe wachsen. Durch die liebevolle Betrachtung wird alles schön. Und die Liebe ist wohl das einzige, das sich immer vermehrt und wächst, auch wenn wir es verschwenden.
Prinz Chaos II und Dominik Plangger beeindrucken mit ihren Liedern
Zwei Musiker und zwei Extreme im Einklang
Sie waren fünf Tage auf dem Gutshof von Konstantin Wecker in der Toskana. Haben dort ein Lied aufgenommen und geprobt und gesungen und Pläne geschmiedet. Prinz Chaos II und Dominik Plangger. Gestern, Sonntagabend haben sie in der Tschenglsburg gesungen und gespielt und beeindruckt. Prinz Chaos II, der „Südtirol“ erobern und von seinem Schloss in Südthüringen aus „regieren möchte“, lebt von seinen Texten und von seinen überraschenden Einfällen. Seine Musik ist harte Wirklichkeit und seine Texte sind die Begleiter dazu. Es gibt nichts was ihm nicht einfällt. Er kennt sie alle die Situationen und Wirklichkeiten. Er erzählt vom Wert der Arbeit und von den Arbeitern und er läßt das Papamobil in einem Kanal und in 8 Strophen untergehn. Nur selten nimmt er die Spannung heraus aus seinem Tun und legt sich in Gefühle. Ein Prinz begnügt sich nicht. Will immer mehr, will alles. Er steht da und besetzt den Raum und nur dann wenn er Dominik begleitet und wenn sie zusammen singen und musizieren, finden sich zwei Extreme im Einklang und der Zuhörer wird angenehm überrascht und fühlt sich wohl. Prinz Chaos II will nicht beschönigen, er ist ein streitbarer Krieger, der seinen Kampf ausficht, der zusticht und seinen Kampf beenden will. Und auch in seinen Texten finden sich zwei Extreme und geben dem Gedicht, dem Lied einen Fluß, einen Einklang. Der Prinz kann nicht anders. Er muss seine Fähigkeiten heraus lassen und den Mittelpunkt erobern. Nur dann wenn ein Gegenüber sich mit ihm verbindet und in seine Tiefe vordringt, legt sich die Kampfeslust und der streitbare Prinz läßt Stille und Nachdenken zu. Und dann wird all sein Können frei und das „Laute“ bekommt Fülle und Wert und wird zu einem großen Potential. Lieber Prinz, mit Dir möchte ich zu den blühenden Marillenbäumen gehen und Dich beobachten wenn Du in die Feuer der leuchtenden zarten Blüten schaust.
Dominik hat Hausrecht. Er kennt die Tschenglsburg und ist – wie er sagt – gerne hier. Nur langsam findet er zu seinen Liedern. Noch ein Bier, eine Zigarette und dann geht es los. Und wie es los geht. So als wäre diese Zeit der Vorbereitung ein Auffüllen von Zartheit, von Gefühlen, so stark und beeindruckend erleben wir seine Lieder. Texte und Musik leben in Zweisamkeit und der Gesichtsausdruck von Dominik verbindet beide. Und es ist still in der Stube und die Mauern fühlen mit und der Raum wird erfüllt von einer Sehnsucht nach Freiheit, Liebe, Aufrichtigkeit und Frieden. Dominik ist überall zu Hause, aber er ist kein Heimatloser. Seine Wurzeln sind klar und sie zeigen sich. Dominik kennt keine Grenzen, Normen sind ihm ein Greuel und er gehorcht nicht. In seinem Ungehorsam ist er stark und eigenständig und singt bewusst und von seinem Innersten heraus. Seine Lieder erreichen die Menschen direkt und andauernd und bleiben da. Geduld müssen sie alle haben, die Zuhörer, denn Dominik lebt die Geduld und die Langsamkeit und er läßt sich nicht antreiben.
Lieber Prinz, lieber Dominik, fliegt hinaus in die Welt wie die Vögel, frei und immer in Gefahr. Kommt aber zurück zu uns und erzählt von Euren Freiflügen, damit wir uns immer mehr befreien können vom Zwanghaften und vom Gehorchen und damit wir immer mehr fähig werden so zu sein wie wir sind. Ihr Zwei habt uns gezeigt wer Ihr seid. Zwei Extreme im Einklang. Danke und bis bald.
Karl Perfler
Die Fuchsburger kehren in die Tschenglsburg zurück
Musikalisches Wiedersehen nach mehr als dreißig Jahren
Hier in der Tschenglsburg haben sie geprobt, geträumt, gearbeitet, geredet, Visionen erdacht und Pläne geschmiedet. Nach mehr als dreißig Jhren sind wieder zusammen gekommen, die Fuchsburger, und die Wiedersehensfeier wurde zu einem rauschenden Fest. Es gab so vieles zum Erzählen und die alten Bilder legten sich in der holzgetäfelten Stube in die Gegenwart. „Woasch nu…..?“, wieviele Erinnerungen und „wia schnell isch die Zeit vergongn“ und „do hobmr spielt“, und noch „Teitschlond und in die Schweiz seimr gfohrn und hobm spielt“. Die mitgebrachten Instrumente sind lange liegen geblieben. Zuerst wurden alte Erinnerungen aufgefrischt und es wurde gegessen und getrunken. Unten in der Gaststube haben die Tschenglser auf die Musik gewartet, denn viele von ihnen konnten sich noch an diese 9 Burschen, die Musik machten, erinnern. Aber die Zeit…….hat viel verwischt und langsam, langsam kamen sie wieder die alten Lieder und die alten Bilder wurden neu und klar. Und dann waren sie nicht mehr zu halten. Musiker kennen keine Sperrstunde und wenn sie einmal losgeslassen, gibt es kein Aufhören mehr. Und es wurde Abend und Nacht und der Morgen kam und die Freunde und die Freundinnen kamen in die Burg und das Frühstück und dann kam ein neuer Mittag und die frische Tschenglser Sonne konnte die Msuiker nicht aus den Mauern locken und so wurde es nocheinmal Abend und immer noch die alten Lieder. Irgendwanhn wurde es still hinter den Schlossmauern. Die Musik verstummte und die Lieder waren alle gesungen. In der Burg aber bleiben die Melodien zurück und ganz sicher bleibt die Erinnerung an eine wunderschöne Zeit. Danke Fuchsburger, die Mauern sind mit Eurer Kraft neu aufgefüllt und die Lieder werden bleiben und Euch wünsche ich weiterhin Gesundheit und jenen Frohsinn und jene Gelassenheit, die Musiker eben auszeichnen. Kommt wieder einmal in die Burg und lasst nicht wieder Jahrzehnte verstreichen. Wir freuen uns auf Euch und auf Eure gezeigte Lebensfreude.

































































