Danke, danke Euch
Danke, danke, danke.
Beeindruckt und in der Stille schweigend, bedanke ich mich bei Euch für die vielen Genesungswünsche.
Mit jedemTag geht es mir besser und langsam kann mein rechter Fuss mein zu großes Gewicht wieder tragen.
Bin bestens betreut und habe nun mehr Zeit an den Inhalten unseres anspruchsvollern Projektes, zu arbeiten.
Für mich und für alle am Projekt Beteiligten ist es wertvoll und wichtig, Klarheit, Transparenz zu haben und die Wahrheit ins Zentrum zu stellen.
Unsere Gesellschaft leidet an großem Vertrauensverlust in die verschiedenen Istitutionen und es gilt das verlorene Vertrauen mit einem möglichen und notwendigen Weg des Wandels, wieder herzustellen. Dabei haben Halbwahrheiten absolut keinen Platz. Auch Aggressionen gegen Andersdenkende sind auszuschließen, damit die vorhandene Energie FÜR etwas und nicht GEGEN etwas eingesetzt werden kann. Deshalb auch die 4 Saeulen, die das Projekt tragen: Getreidebauer – Handwerker/Bäcker – Kaufmann/Dorfgeschäfte – Konsument.
Seit einem halben Jahr sind wir konkret mit dem Getreideprojekt unterwegs und es ist erstaunlich und zugleich beglückend, welche neuen Wege und Möglichkeiten sich in dieser kurzen Zeit für die Rücxkkehr der Kornkammer in den Vinschgau, geöffnet haben. Die Basis ist hier bei uns im Tal der jungen Etsch, in einem Tal, das durch seine Geschichte, Traditionen und noch vorhandenen Aufrichtigkejten, Visionen und Träume ermöglicht und unterstützt. Wir sind eingeladen, den Gesang der Landschaften zu hören, die Kraft und Güte der Berghorizonte aufzunehmen und unser Leben in einer erfüllenden Gesamtheit zu gestalten und zu leben. Ein Leben ohne Seele, ohne das Miteinbeziehen jener geheimnsivollen und ausgleichenden, gnadevollen Kraft, bedeutet tot leben.
Sehr oft haben wir deshalb auch das ungute Gefühl gelebt und fremdbestimmt zu werden. Für ein eigenes bewusstes Leben brauchen wir Mut und ein Basislager, von dem wir immer wieder neu starten können. Im Dialog mit uns selbst kommen wir diesem Basislager näher,wir lernen uns kennen und schätzen und sind damit nicht Spielball oberflächlcher und kurzfristig gedachter Tendenzen und Entwicklungen.
In den nächsten Tagen werde ich Euch von den weiteren Entwicklungen berichten. Jedem Einzelnen danke ich für das Mittun und Mitdenken.
Derzeit ersetzt mich der stille und unverwüstliche Johann Mazzag draußen beim täglichen Verteilen des Brotes und der Nudel und hier in der Burg leistet Inge Großartiges und wird dabei wundervoll und kompetent von Saskia und Martin unterstützt.
Wünsche Euch eine gute Zeit und uns allen ein Leben, das wir mitgestalten und mit unseren Fähgikeiten begleiten dürfen.
Karl