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„Haus der Träume“ in Tschengls – Eröffnung 19. und 20. Juli 2014

Tage der Offenen Tür im Tschenglser

„Haus der Träume“

19. und 20. Juli 2014 – 3 geführte Begegnungen mit viel Musik (siehe unten)

 

„Wir wollen nicht nur funktionieren, wir wollen

selbst denken und tun und mit Freude leben“

 

Der Maler Friedensreich Hundertwasser hatte auf eine seiner Grafiken eine aufrüttelnde Mahnung geschrieben:

Wir sind nicht mehr fähig Gleichnisse zum Leben zu schaffen. Wir sind nicht mehr fähig, zu gestalten, die Ereignisse um uns und in uns zu deuten, ja nicht einmal zu erkennen. Dadurch haben wir aufgehört, Ebenbilder Gottes zu sein, und unser Dasein besteht zu Unrecht. Wir sind eigentlich tot. Wir zehren an längst verwesten Erkenntnissen“.

Immer wieder lese ich diese Zeilen und versuche sie zu deuten und zu verinnerlichen. In unserer Gesellschaft ist es laut geworden. Tagtäglich werden wir ohne es zu wissen und wollen, manipuliert. Wir tun das was man uns sagt, was uns die Werbung sagt und so entfernen wir uns von uns selbst und sind nicht mehr. Wir sind leichte Beute der tendenziösen Machenschaften. Die gleichnisartigen Offenbarungsmomente des Alltags überhören und übersehn wir,  wir fühlen uns entmündigt und unser Leben scheint ohne Sinn.

Mit dem Satz: „Wir können eh nichts tun“, entschuldigen wir unseren Weg und geben uns selbst ein Alibi. Wir lassen die Anderen denken und tun und gehorchen und fügen uns.

Ab und zu aber spüren wir, dass es so nicht weiter gehen kann. Wie oft schon haben ganze Gesellschaften einfach geschwiegen, haben gehorcht, sind singend ins Verderben marschiert, haben nicht den Mut und die Kraft gefunden, geistesgegenwärtig und wach zu sein.

Wenn wir auf das Große, auf die ganze Welt blicken, mag uns unser Bestreben nach eigenem Denken und Tun, schwach und machtlos erscheinen.

Wenn wir aber bei uns selbst anfangen, bei unseren Mitmenschen, in unserem nahen Raum, dann erahnen und erkennen wir, dass es möglich ist, unserer Zeit und unserem Tun eine innere Qualität zu verleihen. Eine tägliche Weisheit die aus unserem Innersten gebärt, ist notwendig, dass wir nicht eine sinnlos verstreichende Zeit (chronos) leben, sondern die Gegenwart mit Leben, mit unserem eigenen Denken und Tun, erfüllen. (Kairos)

Unsere Fragen sollen uns zu Suchenden machen, unsere Visionen zu Hoffenden, unsere Sehnsucht zu Liebenden. Um den Augenaufschlag des Lebens zu sehen und ihn zu erwidern, braucht es einen liebenden und suchenden Geist.

In der Gewöhnung ist die Seele ohne Hoffnung und der Geist ist ohne Fragen. Die Suche nach dem Sinn ist anspruchsvoll und fordert uns. Diese Leidenschaft ist das Tor zur Sehnsucht, zum Klang der Liebe.

Ein klingendes Leben erfordert Weisheit und Mut. Es bedeutet zu fragen wovon man sich endlich trennen sollte.

Trennen wir uns von Dingen in denen kein Leben ist: Machenschaften, die sich vor dem Licht verbergen müssen, in denen keine Aufrichtigkeit, keine Wahrhaftigkeit, keine Gerechtigkeit, keine Barmherzigkeit, keine Mäßigung, keine Versöhnung ist. Wer sich davon trennt, in dem wächst die Substanz eines klingenden Lebens.

Lassen wir uns nicht von denen einschläfern und täuschen, die sich mit der Realität abgefunden haben. Sie vergiften jede Hoffnung.

Manchmal entzieht sich uns Gott, damit wir Fragende bleiben.

In unserem „Haus der Träume“ werden wir in Dialog mit uns selbst treten und uns unseren Träumen annähern. Gemeinsam. Musiker, Liedermacher werden uns auf unseren Wegen durch das „Haus der Träume“ begleiten.

Allgemeine Angaben zur Eröffnung

3 geführte Begegnungen mit dem Haus der Träume – Karl Perfler, der „Hausherr“ und ausgewählte MusikerInnen werden die interessierten und suchenden Menschen begleiten

a) Samstag, 19. Juli 2o.oo – 23.00 Uhr

b-c) Sonntag, 20. Juli 09.30 – 12.30  Uhr und 16.00 – 19.00  Uhr

Reine Gehzeit 60 Min. – leicht

Treffpunkt: Kulturgasthaus Tschenglsburg

Kosten: wieviel jemand gerne gibt – freiwillig

Gemeinsam werden wir im Haus der Träume uns  unseren eigenen Träumen annähern. In einer wunderbaren Landschaft, mit herrlichen MusikerInnen und mit feinen Menschen.

Anmeldung erforderlich, da eine Gruppe nicht größer als 20 Personen umfassen sollte.  Tel. Karl Perfler 3200829165


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