Die Erzählungen in den Augen der Kinder
Mit Schwung und mit einer großen Vorfreude kommen sie herein gestürmt, die Kinder von Tschengls, die heute ihre eigenen Kekse backen wollen. In der Stube brennt das Licht in einer Laterne und auf dem Adventkranz sind es bereits zwei Kerzen die ihr Licht und Wärme verströmen. Die Mütter – danke an Euch – haben alles vorbereitet und nun kann es losgehen. Die Zutaten für den Teig werden vermischt und dann wird geknetet und geknetet und probiert und genascht und gelacht und über allem ruht eine große Kraft, die sich in den Raum legt. Die Gedanken werden hier zu einem gemeinsamen Tun, zu einem gemeinsamen Handeln und niemand fragt nach oder stellt in Frage. Im Mittelpunkt steht die Freude dieser Kinder und die Freude der Mütter an der Freude der Kinder. Das Backrohr wird vorgeheizt und dann werden die ersten mit verschiedenen teigfiguren belegten Blecher in den Ofen geschoben. „Man muss aufpassen. Am Anfang geht es meistens langsam, dann aber verbrennen die Kekse leicht“, mahnt eine fürsorgliche Mutter, die immer wieder nachsieht, ob wohl alles in Ordnung ist. Und es dauert wirklich nicht lange und die reich verzierten, bunten Kekse sind fertig. Zeit zum Abküheln ahben sie kaum. Die Kinder freuen sich auf ihre Kekse und sie schmekcne hervorragend. Dazu gibt es eine heiße Schokolade und draußen fällt der erste Schnee. Man merkt den Kindern an, dass es schneit. Sie freuen sich und die Erwachsenen freuen sich heimlich mit. Die Tschengslburg ist durch Euch Kinder, durch Euch Mütter mit einer neuen Kraft, mit neuen positiven Gedanken bereichert und die Menschen die in die Burg kommen werden es spüren. Wünsche Euch allen eine erfüllende, sehnsuchtsvolle Adventszeit.
Karl
- Freiwillige Aufmerksamkeit












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