Ausstellungseröffnung Tschenglsburg – Donnerstag, den 21. März, 20.00 Uhr
Im Erahnen einen Weg finden
Ich folge den farblinien
und bin wie eine blüte im warten.
seiend und suchend und dankbar diesem unausgesprochenem auf die spur zu kommen.
manchmal bin ich nahe dem vor mir und mir selbst und dann wieder bin ich nicht, um zu sein.
und es ist still und rastend alles in mir und die räume werden weiter und weiter
und ruhe und lust nähern sich mir an
so als wollten sie mir nahe sein jetzt
wo
alles sich auflöst in den veränderungen die hinter den horizonten geduldig gewartet haben.
jetzt kommt ihre zeit
und die bilder und farblinien die an altem mauerwerk und an altem holz hängen
begleiten und sind feuer und licht und unsicherheit und gangbarer weg für die neue zeit.
das haben freut sich auf das sein und beide zusammen werden sie leben und lieben
und die marillenbäume werden in die jahreszeiten blühen
und die fülle des sommers bereiten.
wissen tu ich nichts.
erahnen schon.
und das ist mehr als ich vom leben erwarten kann.
die sehnsucht bleibt und die ausdrucksformen von drei frauen die unterwegs sind,
sind botschafter neuer sommer und von tragenden schattenlichtern.
die tschenglsburg hat ein neues kleid bekommen.
lebensgewänder auf ursprungsflüssen.
der kreis ist linie und ewigkeit zugleich.
liebe
immerwährendes lächeln der dinge
o, wie haben wir in die räume gelacht und mit den herzen getanzt
so als wäre die zeit in die zeiten gegangen
danken will ich und singen.
brigitte dietl andres
waltraud hochgruber
isolde veith
vernissage donnerstag, 21.03.2013 – 20.00 Uhr
öffnungszeiten 21.03. bis 16.05. 2013 – von DI -SO von 11.00 – 23.00 Uhr
guten morgen karl,
danke nochmals für alles, es wird für uns unvergesslich bleiben, das überaus gelungene Fest, aber auch der Tag an dem wir die Bilder aufhängen durften, war für uns Erlebnis pur.
Wir haben durchgehend positives Feedback bekommen und werden deshalb weiter ausstellen, auch wenn wir nie mehr Ausstellungsräume diese Art finden werden. Du kannst stolz sein, es ist wirklich ein mystischer Platz und ich bin sicher du bist auf dem richtigen Weg aus der Tschenglsburg etwas genz besonderes zu machen.
Die Räume leben mit den Gedanken, mit den Träumen und Wirklichkeiten der Menschen, Waltraud. Wie dankbar ich bin, dass ich, wenn ich an Euch Drei denke, lachen darf. Und wie haben wir auf das Lachen gewartet. Viele Winter und Sommer und viele Sonnenuntergänge lang. Viel zu lange haben wir uns an die Nachrichten ausgeliefert und festgehalten an einem immer enger werdendem Strick der Manipulation sind wir gefolgt, haben wir gehorcht. Eure Bilder sind Freiheit, sind Sprache, sind Seelengeflüster, sind Farbe und Linie und Kreis, sind wie Ihr: weites Land, lichtgeflutet von Ahnung. Mich freuend, danke ich Dir, danke ich Euch. Karl
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Es ist Donnerstag und März und die Tschenglsburg legt sich in ihr Frühlingskleid. Verwandte, Freunde, Interessierte am Leben, schweigen für Minuten in den Abend und hören zu. Inzwischen haben sich die Bilder der drei Frauen, Brigitte, Isolde und Waltraud, an den Frieden in der Burg gewöhnt und alles ist Chorgesang und freudig Zeit. Wir werden lachend in die Sommer leben und barfuß über die Böden tasten und dann irgendwann wird der Kreis sein: danke.