Ausstellung in der Tschenglsburg – „Zwei Schwestern im künstlerischem Dialog“
Ausstellung vom 03. Dezember bis 19. Februar 2017
Lucia Schönbäck Zwerger und Rita Zwerger – zwei Schwestern aus dem Vinschgau/Schluderns
„Zwei Schwestern im künstlerischem Dialog“
Die Ausstellung ist täglich von 11.00 – 22.00 Uhr – außer Montag – zugänglich.
Infos Tel. 3200829165
Weltethos – unsere Vision und Einladung
Weltethos – ein Grundsatzprogramm für eine Kehrtwende
Im Grunde genommen und in der Tat ist es die Möglichkeit der weltweiten Kommunikation, die uns aus einem Gehorsamskanal der aufgezwungenen Situatiuonen, befreit hat. Ja, befreit und jetzt? Und jetzt haben wir Schwierigkeiten mit dieser „vermeintlichen Freiheit“ umzugehen und wir fühlen uns wie mit Luftwurzeln.
Auf meiner Reise zu Fuß von der Quelle der Etsch zum Meer, hatte ich genügend Zeit, mich mit den Wassertropfen, die Richtung „großem Raum“ unterwegs sind, zu unterhalten. Je mehr ich dem Meer (Mee(h)r näher kam, umso deutlicher wurde das Unbehagen der Wassertropfen, die weit oben bei den Berghorizonten geboren sind und jetzt in die „Freiheit des großen Meeres“ entlassen werden. Immer öfter und emotionaler wurde der Wunsch geäußert nocheinmal zum Ursprung, zur Quelle, zurückkehren zu dürfen und den Weg zum Meer bewusster „gehen“ zu dürfen.
Jede Freiheit, jede Vielfalt, braucht ein Basislager, eine Grundordnung, eine Wahrheit. Das in fast allen Bereichen bestehende CHAOS, lädt uns ein, nach einer Grundordnung zu suchen und zu streben. Dabei gilt es nicht Bestehendes zu „verteufeln“, sondern das von den Menschen ERREICHTE, sollte mit „einem gemeinsamen Bestand von Kernwerten“, in Verbindung gebracht werden und somit den Menschen „gut tun“. Die Grundelemente von Weltethos können zielführende Begleiter auf diesem neuen Weg der Kehrtwende sein.
Dann war es soweit. Die Wassertropfen haben mich überzeugen können und so habe ich Menschen zu einer Reise ans Meer eingeladen. Dort wo Fluss und Meer sich begegnen, sollte die Kehrtwende beginnen. Die Musikkapelle vom kleinen Dorf Tschengls hat diesen Neubeginn mit einem Konzert auf einer Sandbank zwischen Etsch und Meer eingeleitet. „Es geht aufwörts. Vom Mee(h)r zum Ursprung“, so die Überschrift der Reise. Das Wort Meer hat ein (h) bekommen und dadurch eine andere Bedeutung. Und nun stellte sich die Frage nach dem Ursprung. Was heißt Ursprung? Irgendwie möchte ich es so erklären: möchte mich für Zeit wegträumen von den gläsernen Scheinwelten hin zum Augenblick wo Alles begonnen hat. Diesen Zustand der Ursprünglichkeit verbinde ich mit meinen Erfahrungsbildern und Wirklichkeiten. Sofort fällt etwas auf: wo sind die Seelenlandschaften geblieben? Wo das Sein? Wo die Selbstbilder der Menschen mit ihren Träumen und Wirklichkeiten? Das Haben nimmt den gesamten Raum ein und Habgier, Neid, Eifersucht, Vorurteile, Herrschsucht sind Kinder des ungerechten Haben. Durch die Stärkung des Sein kann ich mich selbst stärken und zu einem bewussten Sein finden, das mich einlädt im CHAOS der Manipulationen zu bestehen und aus den vielfältigen Möglichkeiten zu wählen. Ohne Sein existiere ich nicht wirklich. Bin ein Fremdbestimmter, ein Nachlaufer und Nachahmer, ein Getriebener und Abhängiger, ein ewig Unzufriedener.
Mit Weltethos meinen wir keine neue Weltideologie, auch keine einheitliche Weltreligion jenseits der bestehenden Religionen, erst recht nicht die Herrschaft einer Religion über alle anderen. Mit WELTETHOS meinen wir einen Grundkonsens bezüglich bestehender verbindender Werte, unverrückbarer Maßstäbe und persönlicher Grundhaltungen. Ohne einen Grundkonsens im ETHOS droht jeder Gemeinschaft früher oder später das Chaos oder eine Diktatur, und einzelne Menschen werden verzweifeln.
Und mit der freundlichen und einladenden Botschaft der Wassertropfen verbindet sich der „Mut der Marillenblüte“. Die Idee, den Mut der Marillenblüte zu besingen hat ihren Ursprung in einem Nachttraum. Der Traum wurde zur Einladung an die Chöre und zur Wirklichkeit. 2015 sind 42 Chöre in den Vinschgau gekommen, um den Miut der Marillenblüte zu besingen. Und 2016 waren es insegsamt 72 Gruppen und Gruppierungen. Und der Raum der eingeladenen Chöre erweitert sich in jedem Jahr. Für 2017 (3. MarillenblütenSingen vom 17. April bis 18. Juni 2017 – 9 Wochenende stehen zur Wahl) werden nun Chöre aus Süddeutschland, aus dem Veneto, aus der Lombardei und aus der Zentralschweiz, eingeladen. Und 2018 werden Musikkapellen, Schauspielgruppen und Literaten dazu kommen.
Die Vision
Über die Flüsse in Europa und mit Hilfe der Kultur- und Kunstschaffenden wird „Weltethos“ über Europa gelegt und so können nun Kunst und Kultur ihrer gemeinsamen Aufgabe gerecht werden. Kulturzeit und Alltag werden sich ergänzen und die emotionalen Erfahrungen der Kulturzeiten (gemeinsames Singen und Musizieren, Theater, Tanz usw.) werden als positive Erfahrungen des SEINS in den Alltag mitgenommen und werden bestehende Sichtweisen nachhaltig verändern und damit auch die Situation, die uns derzeit große Sorge bereitet. Das SEIN wird gestärkt und das bewusste SEIN wird dem ungerechten HABEN den Garaus machen. (durch Verachtung – z.B. durch die Weigerung bestimmte Produkte zu kaufen) Über das gerechte HABEN, das durch Kompetenz, Fleiß und Freude erarbeitet HABEN, sollen sich die Menschen freuen.
Weltethos im Stall von Tschengls/Tschenglsburg
Am Mittwoch, den 23. November werden wir die „Ausstellung“ über Weltethos im Stall der Tschenglsburg eröffnen. (um 19.00 Uhr) Die Ausstellung wird bis 02. Februar 2018 zugänglich sein. ( 1 volles Jahr und 2 Monate). Führungen werden täglich (außer Montag – Ruhetag) angeboten. Besonders auch für Schulen, Betriebe, Feriengäste, Senioren usw. Tel. 3200829165 .
Für den Text verantwortlich
Karl Perfler
Das Kulturgasthaus Schloss Tschenglsburg bleibt im Winter geöffnet. (Mo-Ruhetag)
Seit nunmehr fünfeinhalb Jahren arbeite ich in der Tschenglsburg. In dieser Zeit habe ich versucht, das einzige Gasthaus im Dorf durchgehend geöffnet zu halten.
So wird auch im Winter 2016/2017 die Tschenglsburg durchgehend geöffnet sein.
Die nächsten Veranstaltungen
Mittwoch, 23. November 2016: Eröffnung Projekt/Ausstellung: „Weltethos im Stall der Tschenglsburg. Beginn 19.00 Uhr. (das Projekt geht bis Ende Februar 2017)
Öffnungszeiten: täglich von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 21.00 Uhr (nur auf Voranmeldung und mit Führung. Tel. 3200829165. Eintritt freiwillige Spende)
Adventszeit: „Vergessene Gerichte in der Tschenglsburg“.
Weihnachtsessen in den heimeligen und warmen Stuben der Tschenglsburg (bitte Meüvorschläge anfragen. Tel. 3200829165)
Silvesterfeier: warmes und kaltes Buffet. Nur auf Anmeldung Tel. 3200829165
„Weltethos im Stall von Tschengls – die Kehrtwende“ – Eröffnung Fr.16.12. – 19.00Uhr
„Weltethos im Stall von Tschengls“
DIE KEHRTWENDE
Wir leben in einer Welt, die vom Chaos und von Unsicherheiten, geprägt ist. Oft und immer mehr spüren wir ein Unbehagen, dass die Entwicklung in eine „falsche“ Richtung geht. Die derzeitige Unsicherheit sehen wir aber nicht als etwas endgültig Negatives, sondern als große Chance, etwas Neues zu wagen und bewegen zu können.
Das HABEN ist gegenüber dem SEIN viel zu bedeutend und die Menschen ersticken im Bürokratismus, im Regelwerk von weit entfernten Beamten. Viele Menschen haben ihr Vertrauen in die Politik, in die Religionsführer und in die Gesetzgeber und Verwalter verloren. Kaum jemand spürt Eigenverantwortung und kann damit umgehen. Wir verlassen uns und sind verlassen.
Seit dem Frühjahr 2015 kommen Chöre nach Tschengls und sie besingen den Mut der Marillenblüte. Und seit dem Frühlingsbeginn 2016 starten wir jedes Jahr an einer Flussmündung und wir gehen zum Ursprung. Heuer sind wir an der Mündung der Etsch gestartet und als erstes hoffnungsvolles Ergebnis, dürfen wir feststellen, dass wir unser Ziel, den Ursprung jetzt larer vor Augen haben. Unser Ziel ist einen Ursprungsgedanke, ein Gedankenbild zu finden, der/das von der Ethik und von den Grundwerten her so tief verankert ist, dass es von allen Menschen auf unserem Planeten angenommen und gelebt werden kann. Und dieser Ursprungsgedanke ist in den Grundlinien von WELTETHOS (von Prof. Hans Küng) sehr gut beschrieben.
2000 Jahre nach dem richtungsweisenden Erreignis im Stall von Bethlehem, wollen wir mit „WELTETHOS im Stall von Tschengls“ eine KEHRTWENDE im Denken und Tun einleiten und sichtbar machen. Die Ausrede: „Wir können eh nichts tun, wir sind zu schwach, um etwas verändern zu können“, gilt nicht für uns. Wir beginnen bei uns selbst und wollen unsere Mitmenschen für die Kehrtwende in vielen Bereichen begeistern.
Feierliche Eröffnung von „Weltethos im Stall von Tschengls“ –
Freitag, 16. Dezember 2016 – 19.00 Uhr
Das Ausstellungsprojekt geht über mehrere Monate. 
Klassisches Labyrinth vor der Tschenglsburg
(500 brennende Kerzen – soviele Menschen leben in Tschengls)
SWING – Musik im Schloss Tschenglsburg – Innenhof. So. 07.08. -18.00 Uhr,
SWING – Musik im Innenhof der Tschenglsburg
Sonntag, 07. August 2016 – Beginn: 18.00 Uhr – Eintritt frei
Im Swusic-Trio musizieren
Christian Petruzzino – Violine
Matteo Scalchi – Gitarre
Bernhard Oberrauch – Cello
Swing – Musik von Django Reinhardt u.a.
Weiters begleitet das Swusi-Trio die anwesenden Gäste beim gemeinsamen Singen ausgewählter und bekannter Songs.
Tischreservierung Tel. 3200829165
Meditationskonzert: Harfe – Stimmen – Querflöte – Saxofone. Sa.06.08. – 21.00 Uhr
Meditationskonzert im Schlosshof der Tschenglsburg
Harfe – Stimmen – Querflöte – Saxofone
(bei ungünstiger Witterung in der Pfarrkirche)
Samstag, 06. August 2016 um 21.00 Uhr – Eintritt frei
75 Minuten Melodien und Klänge für und über die 5 Elemente in und um uns. Ohne Unterbrechnung im Schein der Kerzen.
Reservierung Tel. 3200829165
Premiere: Theater im Schlosshof der Tschenglsburg: „Engelchen&Teufelchen“
„Engelchen und Teufelchen“ – Theater im Schlosshof der Tschenglsburg
Donnerstag, 28. Juli 2016 – 20.30 Uhr
Theatertournee „Engelchen und Teufelchen“ mit der Gruppe „KultTour“
Die vom Autor Stefan Schröder verfasste Komödie enthält viel Situationskomik, Pointen und unerwarteten Wendungen. Mit Engelchen und Teufelchen fesselt das Stück ein ganz besonderes Gegensatzpaar aneinander – schicksalhaft, schonungslos und zum Schreien komisch.
Es scheint zunächst lediglich ein Buchungsfehler zu sein: Engelchen und Teufelchen finden sich in ein und demselben Hotelzimmer wieder. Und was für ein Hotelzimmer! Keine Fenster, kein funktionierendes Badezimmer und nur ein Bett! Das Hotel sei leider ausgebucht, so die kurze Antwort der Rezeption, man bitte die beiden, sich zu arrangieren.
Während Teufelchen das Dilemma durch Sarkasmus kompensiert, verbirgt sich Engelchen hinter einer nerv tötenden Fassade aus guter Laune.
Doch was als Komödie beginnt, offenbart bald mit bittersüßem Humor die Licht- und Schattenseiten zweier gänzlich unterschiedlicher Persönlichkeiten und Lebensweisen, denn die surrealen Protagonisten stehen nicht nur für zwei, die scheinbar wie Feuer und Wasser sind, sondern vor allem für ungleiche Blickwinkel auf das Leben und das eigene Selbst. „Zusammen sind wir so etwas wie eine manische Depression”, hält Teufelchen fest, als man nicht mehr umhin kommt, über den eigenen Tellerrand zu blicken und sich mit dem Gegenüber wie mit der eigenen Identitätskrise zu beschäftigen.
Das Engelchen wird gespielt von der Rittnerin Gerdi Gufler. Für die durchaus begabte und leidenschaftliche Theaterspielerin ist es nun die zweite Theatertour nach dem Stück „die Nachwehen nach Ehen“ 2014.
Das Teufelchen wird gespielt vom Deutschnofner Hansjörg Ebnicher. Der ausgebildeter Schauspieler und Spielleiter bringt seine langjährige Erfahrung mit auf die Bühne. Bei seiner letzten Rolle als „Boandlkramer“ im Stück „der Brandner Kaspar“ begeisterte er das Publikum.
es spielen: Gerdi Gufler, Hansjörg Ebnicher
Regie: Alexandra Hofer
Organisation: Alfred Niederstätter
Grafik: David Hofer
Foto: Erika Raffeiner
Eintritt: € 10,00 – Ab 18.00 Uhr Abendessen – Karten unter Tel. 3200829165
Jakobi-Fest in Tschengls, Kornschneiden (06.00 Uhr) und Jakobifest in der Kulturburg
Jakobi-Fest in Tschengls

Jakobi-Kornschnitt bei der Ottiliakirche/Tschengls
Montag, 25. Juli 2016
Das Korn im Tilgaacker bei der Ottiliakirche ist reif für die Ernte. Am Montag, den 25. Juli – Jakobi – werden wir um 06.00 Uhr bei der Pfarrkirche in Tschengls starten, zum nahen Acker gehen und den Roggen mit Sense und Sichel schneiden. Alle die Lust und Zeit haben, sind herzlichst eingeladen. (aus organisatorischen Gründen bitte anmelden – auch deshalb, damit wir das Frühstück im Acker vorbereiten können). Tel. 3200829165 (Karl Perfler, Tschenglsburg)
Nach getaner Arbeit und nach dem Frühstück (musikalische Umrahmung Gernot Niederfriniger und Bernadette) spazieren wir in die Tschenglsburg und feiern gemeinsam das JAKOBI-FEST. (ab 11.00 Uhr)
„Ein Fest für den Frieden“ – Trafoi/Hl. 3 Brunnen – Sonntag, 24. Juli – 10.00 bis 16.00 Uhr
Am 19.20. März sind wir an der Mündung der Etsch mit einem Konzert der MK-Tschengls gestartet.
Das Projekt: „Es geht aufwärts. Vom Mee(h)r zum Ursprung“, findet nun am Sonntag, den 24. Juli „Friedensfest“ mit einem Konzert der MK-Tschengls, mit den Goaßlschnöllern aus Prad, mit Gernot (Harfe) und Bernadette (Geige und Hackbrett) und mit Maurizio, Lisa und Kalle (italienische Lieder – Projekt: Meer und Ursprung) seinen vorläufigen Abschluss. In Trafoi wird am Kinofilm: „Der Mut der Marillenblüte“, weiter gedreht und wir laden Alle ein, an diesem besonderen Fest für den Frieden, an diesem besonderen Ort, teilzunehmen.
Für Alle die kommen werden, wird es eine angenehme Überraschung geben.
Das Programm beginnt um 10.00 Uhr mit „Musik für die Stille“.(Gernot und Bernadette, Harfe und Geige) Um 11.00 Uhr begleiten die Goaßlschnöller aus Prad die MusikantInnen aus Tschengls zum Festkonzert. Anschließend Musik – Berg und Meer (Gernot und Bernadette und Maurizio, Lisa und Kalle) und gemeinsames Singen im Wald am Wasser. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Infos Tel. 3200829165 (Karl Perfler, Kulturgasthaus Schloss Tschenglsburg)
Vernissage Kunst-Fotos von Theo Gietl – Tschenglsburg, Samstag, 16. Juli – 17.00 Uhr
Theo Gietl stammt aus dem Gsieser Tal und er hat die ganz besondere Fähigkeit zu sehen. Und zwar sieht er das Besondere und fotografiert es. So sind Kunst-Fotografien entstanden, die er in der Tschenglsburg ausstellen wird.
Die Bilder bewegen, regen zum Nachdenken an. begleiten in die Tiefe und in die Reduktion.
Vernissage der Ausstellung am Samstag, den 16. Juli um 17.00 Uhr.
Wir Alle, der Künstler Theo Gietl und das Team der Tschenglsburg freuen uns auf Euren werten Besuch.