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Verzeihn, aber nicht vergessen und unser Sein in eine allumfassende Liebe legen

Luis Raffeiner in der Tschenglsburg und 500 Kerzen auf dem

Kirchplatz in Tschengls

Luis Raffeiner (im Rollstuhl), Luise Ruatti und Kinder der Mittelschule Laas, die zur Ausstellung "Ich war im Krieg" gekommen sind

500 Kerzen vor der Tschenglser Pfarrkirche als Symbol für die 500 Einwohner von Tschengls (Foto: Florian Peer)

 

Es ist ein kalter Wintertag, der 10. Februar 2012. Luise Ruatti ruft mich an und erfreut teilt sie mir mit, dass sie Luis Raffeiner mitbringen wird. Für einen Moment wird es in mir still und ich denke an die Texte und Bilder von Luis, diesem Soldaten und Südtiroler aus Karthaus, der an der Ostfront seine Pflicht als Kriegssoldat der Deutschen Wehrmacht erfüllt hat. Eine Klasse der Mittelschule aus Laas kommt heute zur Ausstellung und Luise Ruatti wird die Kinder durch die Ausstellung begleiten. Und jetzt habe ich und die Kinder die Möglichkeit und das Glück den Protangonisten der Ausstellung persönlich kennen zu lernen.

Frau Luise Ruatti mit Luis Raffeiner in der Tschenglsburg

Aufmerksame und interessierte Schulkinder sind von der Führung von Luise Ruatti begeistert

Beeindruckend: im Hintergrund auf dem Foto der junge Soldat Luis Raffeiner und im Rollstuhl Luis Raffeiner und neben ihm stehend Luise Ruatti, die mit ihm zusammen das Buch "Wir waren keine Menschen mehr", geschrieben hat

 

Die Kraft, der Glaube und der Wille der Menschen setzen sich durch und die

Kerzen brennen friedlich

„Das Fest für den Frieden führt zu einer liebevollen Umarmung“

Für einen eigenen Weg, für ein erfüllendes, lebendiges und eigenständiges Wachsen braucht es ein starkes Fundament, damit der Turm Neues Licht, die Neue Sonne einfangen kann (29.Jänner 2012)

Und eine Wanderung, eine Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Und dieser erste Schritt ist meistens auch der schwierigste. Das Licht ist kaum erkennbar und wir fühlen uns allein und oft auch hilf- und mutlos.

Die zaghaften, aber mutigen Lichter sind vom Dunkel umgeben und sie haben es nicht leicht. Ein Licht von 5 hat aufgegeben und brennt nicht mehr. Diese Lichter sind wie die Marillenblüten, die sich mutig und selbstbewusst den Bedingungen stellen

Die vier Lichter aber, die überlebt haben werden immer mehr und bald ist der ganze Platz voll von Lichtern und die Menschen sind erstaunt und freuen sich und sind still. Die Ave Maria Glocke hat beim Konzert in der Kirche in die Stille geläutet – danke Martin – sie war klar und deutlich hörbar. Jeder Glockenschlag als Teil einer starken Botschaft.

Die Jugendlichen freuen sich über Neues Licht und .....

sind mit großer Begeisterung .....

und Einsatz und Freude dabei. Sie bereiten heute Abend einen Weg für die Menschen die zum Fest für den Frieden gekommen sind.

 

Und die Lichter hatten es heute Abend sicherlich nicht leicht. Sie hatten mit starker Gegenwehr zu kämpfen. Kalter Wind wollte sie immer wieder ausblasen. Der Wille, die Begeisterung und das Vertrauen der Menschen, die mitgeholfen haben und die die Lichter vorbereitet haben, haben sich aber durch gesetzt und sind heute Abend beim Fest für den Frieden Symbol für das Neue Licht, die Neue Sonne.

Danke, liebe Freunde vom Imkerverein , danke Sepp, Hans, Armin die ihr die Jugendlichen unterstützt und ermutigt habt. Und besonders danke an die Jugendlichen die sich sehr viel Mühe gegeben haben und bei diesen schwierigen Wetterbedingungen den Menschen ein eindrucksvolles Lichterlabyrinth geschenkt haben.

In der Erinnerung werden die Lichter vom Tschenglser Kirchplatz weiter brennen und wenn manchmal Vorurteile und falsche Anschuldigungen Unfrieden und Unbehagen stiften, werden sich die Lichter der Vernunft, der Verständigung und der Liebe durchsetzen und Friede wird sein. Unser Sein wird sich in eine allumfassende Liebe legen.

Lichter für den Frieden.....

und bei genauerem Hinsehen und mit etwas Fantasie werden die Lichter zu vielen L, als Anfangsbuchstaben für die LIEBE

Und durch die Liebe wird das Leben zu einem Fest

 

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